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So gelingt die Datensicherung während der Spanienreise

Endlich Urlaub im Ferienhaus in Spanien! In Spanien bedeutet das Sonnenbaden an der Playa de Zahara, Wandern auf dem Penelara oder Sightseeing in Barcelona. Die gesammelten Eindrücke werden natürlich mit Smartphone oder Tablet festgehalten, doch was passiert, wenn das mobile Endgerät im Meer landet, auf felsigem Untergrund zerschellt oder gar gestohlen wird? Urlaubsfotos, private Daten und vielleicht sogar Hotelreservierung und Online-Flugtickets sind dann erst einmal weg. Ein Albtraum für viele Reisende. Wer dem Ernstfall bereits zu Hause vorbeugen möchte, statt sich in den wohlverdienten Ferien über aufkommenden Stress zu ärgern, sollte sich mit dem Thema der Datensicherung auf Reisen auseinandersetzen.

Warum Datensicherung im Urlaub überhaupt wichtig ist

Das Smartphone ist des Urlaubers liebster Begleiter. Schließlich werden bis zu 100 Fotos am Tag mit der Handykamera geknipst, von denen viele in den sozialen Netzwerken landen. Laut einer 2019 veröffentlichten Umfrage teilen zumindest 45 Prozent der Deutschen ihre Urlaubserinnerungen auf Instagram und Co. Der Großteil der Befragten möchte die Bilder später jedoch auch in Händen halten, ob als ausgedrucktes Foto oder in einem Fotobuch. Von diesem Traum müssen sich Reisende verabschieden, wenn die gespeicherten Daten vor der Heimreise verlorengehen. Das kann aus unterschiedlichen Gründen passieren:

  • Smartphone oder Tablet gehen kaputt oder werden entwendet
  • Fremde nutzen ein unverschlüsseltes WLAN, um das mobile Endgerät zu hacken und persönliche Daten zu stehlen
  • Hacker verschaffen sich über die eingeschaltete Bluetooth-Verbindung Zugriff aufs Smartphone 

Ebenso kann es vorkommen, dass das Handy in der Strandbar oder im Club versehentlich liegen gelassen wird. Neben dem Gerät haben sich dann auch die gespeicherten Daten und Fotos verabschiedet, sofern kein ehrlicher Finder als Retter in der Not auftaucht. Gehen die Schnappschüsse und die damit verbundenen Erinnerungen verloren, ist das für viele Urlauber ein schmerzlicher Verlust, der dem Reisespaß ein schnelles Ende bereitet. Doch auch organisatorische Probleme können durch den Datenverlust auftreten. So mancher speichert auf dem Smartphone schließlich auch:

  • Hin- und Rückflugdaten
  • Online-Bordkarten
  • Online-Tickets für Museen, Sehenswürdigkeiten oder Freizeitparks
  • Wegbeschreibung zu Flughafen oder Hotel

Ein Datenverlust kann daher auch die stressige Neubeschaffung von Buchungsbestätigungen und Tickets nach sich ziehen und Anrufe bei Fluggesellschaft und Reiseanbieter müssen getätigt werden. Alternativ versuchen Betroffene, Familienmitglieder zu Hause zu erreichen, um sich gespeicherte Dokumente zusenden zu lassen und sie dann am Hotelcomputer oder im Internetcafé abzurufen. Das kostet Zeit und Nerven.

Ein Lichtblick: Beim Roaming im Urlaub werden innerhalb der EU meist keine zusätzlichen Kosten fällig, sodass wie gewohnt und ohne größere Einschränkungen im Internet gesurft, telefoniert und getextet werden kann. Eine Ausnahme kann jedoch beim besonders hohen Verbrauch mobiler Daten bestehen. Doch auch ohne Roaming-Kosten kann die fehlende Datensicherung die Urlaubskasse belasten und dadurch das Urlaubsbudget schmälern. Manch einer verliert durch den Stress und die unerwarteten Ausgaben gänzlich seine Urlaubsstimmung und tritt vorzeitig die Heimreise an.

Wie funktioniert die Sicherung von Fotos und Daten?

In kaum einer Urlaubssituation sind Reisende vor einem drohenden Datenverlust sicher. Er kann sie auf der E-Bike-Reise durch Andalusien ebenso treffen wie beim Schnorcheln vor der mallorquinischen Küste oder bei der Partynacht in Madrid. Wer sich davor schützen möchte, sollte die folgenden Tipps beherzigen:

Video: Bester Cloud Speicher im Vergleich

Mehrere Speicherkarten mit in den Urlaub nehmen

Die Speicherkapazität auf dem Smartphone reicht für die vielen Urlaubsbilder kaum aus? Spätestens wenn der Hinweis auf dem Bildschirm aufploppt, dass das Ende des Speicherplatzes naht, wird bei der nächsten Spanienreise über eine zusätzliche Speicherkarte nachgedacht. Diese speichert Fotos und andere Daten, sodass sie den Handyspeicher entlastet. Einerseits bedeutet das, es können wieder mehr Erinnerungsfotos geschossen werden. Andererseits sichert die Speicherkarte die auf ihr gespeicherten Daten, wenn das Smartphone kaputt- oder verlorengeht. Diesen Umstand können sich Reisende zunutze machen und gleich mehrere Speicherkarten im Koffer – oder besser im Handgepäck – verstauen. 

Dabei ist es verführerisch, Karten mit einer hohen Speicherkapazität zu kaufen. Die bessere Wahl sind jedoch solche, auf denen der Speicher relativ schnell voll ist. Was paradox klingt, hat eine einfache Bewandtnis: Je schneller der Speicherplatz aufgebraucht ist, desto öfter muss die Speicherkarte gewechselt werden. Die vollen Karten können dann sicher in einem Case verstaut werden und die darauf abgespeicherten Daten sind geschützt. Bei einer hohen Speicherkapazität besteht im Gegensatz dazu das Risiko, dass die SD-Karte, die schließlich nicht ausgetauscht werden muss, zusammen mit dem Smartphone verschwindet. Die Daten und Fotos sind in diesem Fall verloren – genau wie die teure Handyspeicherkarte.

Tipp: Für einen zweiwöchigen Spanienurlaub sind zwei bis vier kleine Speicherkarten mit 32 Gigabyte oder 64 Gigabyte eine gute Idee. Vielknipser können auch sechs Karten mit auf Reisen nehmen. Für Urlauber, die besonders gern Filme drehen, ist jedoch eine große Speicherkarte mit 256 Gigabyte besser geeignet.

Laptop und USB-Kabel mit auf Reisen nehmen

Für die Datensicherung im Urlaub ist es immer besser, gleich mehrere Speichermedien mitzunehmen. Neben dem Smartphone oder Tablet landet der Laptop mit im Koffer – aber bitte nur das Privatgerät, sonst kann es mit dem Arbeitgeber Ärger geben. Auf diesem können die Daten vom Handy in der Urlaubszeit zwischengespeichert werden, um dadurch zuverlässig ihrem Verlust vorzubeugen. Besonders schnell und sicher funktioniert das mithilfe eines USB-Kabels. Doch auch über Bluetooth lässt sich eine Datenübertragung einrichten

Wichtig ist aber, die Verbindung zu trennen, sobald Fotos und Co. sicher auf dem Laptop sind. Ansonsten wird einem Hacker Tür und Tor geöffnet. Urlaubsbilder, die sich bereits auf einer Speicherkarte befinden, können für den doppelten Schutz auch auf dem Laptop untergebracht werden. Das funktioniert ebenfalls über das USB-Kabel, sofern sich die Karte noch im Smartphone-Kartenslot befindet. Besser ist es, die SD-Karte direkt in den dafür vorgesehenen Slot im Laptop zu schieben. Die Methode beugt Übertragungsfehlern zuverlässiger vor.

Damit alle Urlaubserinnerungen auf dem tragbaren Computer Platz finden und nachbearbeitet werden können, sollte dieser:

  • eine Festplattengröße zwischen 320 Gigabyte und 500 Gigabyte bieten
  • einen Arbeitsspeicher von 16 Gigabyte aufweisen
  • einen Intel Core i5 oder i7 Prozessor haben

Urlauber, die besonders viele Fotos und Filme aufnehmen, sind mit einem Laptop mit einer 1-Terrabyte-Festplatte übrigens noch besser beraten. 

Tipp: Darf es noch ein drittes Medium sein, um die Daten im Spanienurlaub wirklich sicher aufzubewahren? Dann kann auch eine externe Festplatte mit auf Reisen gehen, auf der Fotos und Co. zusätzlich gespeichert werden.

Cloud- und Online-Dienste im Urlaub benutzen

Mehrere kleine Speicherkarten oder eine große können in der Anschaffung teuer sein. Daher kommt dieser Trick zur Datensicherung für Sparfüchse nicht infrage. Auch gegen Laptop oder externe Festplatte kann einiges sprechen, denn die technischen Geräte nehmen im Koffer Platz weg, sind im Rucksack schwer und können ebenfalls in falsche Hände geraten. 

Eine kostenlose Lösung, die keine zusätzlichen Geräte erfordert, ist die Nutzung eines Cloud-Diensts. Fotos und Daten werden dabei direkt online gespeichert, sodass sie trotz Verlust von Handy oder Tablet abrufbar bleiben. Zwar gibt es kostenfreie Cloud-Dienste, bei diesen ist der Speicherplatz jedoch begrenzt. Wer mehr benötigt, sollte nach Pro- oder Premium-Angeboten Ausschau halten. Monatlich wird für diese eine Gebühr fällig, dafür liegen die gebotenen Speicherkapazitäten bei einem Terrabyte und mehr.

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