Andalusien

Andalusien - Spaniens wilde Schönheit

ID 114436839 © Lukasz Janyst | Dreamstime.comSpanien ist ein beliebtes Reiseland und empfängt seine Besucher mit einer landschaftlichen sowie kulturellen Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Spanien besteht aus 17 autonomen Gemeinschaften, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Eine der beliebtesten bei Urlaubern ist Andalusien.

Andalusien liegt im äußersten Süden Spaniens und wird geformt von schroffen Gebirgszügen, mäandernden Flüssen sowie von Atlantik und Mittelmeer. Noch heute sind die kulturelle Einflüsse von Römern und Arabern lebendig. In Städten wie Córdoba, Granada oder Sevilla können Touristen auf spannenden Entdeckungstouren ihrem historischen Erbe nachspüren. Je nachdem, ob man lieber das Hinterland mit seinen Naturschätzen erkunden möchte, einen erholsamen Strandurlaub plant oder Andalusiens berühmte Städte besichtigen möchte entscheidet man sich bei der Urlaubsplanung zunächst für ein Reiseziel.

Doch genauso wichtig ist die Frage nach der passenden Unterkunft. Vom Campingplatz über kleine Pensionen bis zu großen Hotels bietet Andalusien für sämtliche Vorlieben den passenden Komfort. Am authentischsten erlebt man Land und Leute jedoch, wenn man ein Ferienhaus in Andalusien bucht. Im eigenen Garten, am besten mit Pool, lassen sich ganz entspannt Ausflüge planen, die Sonne genießen oder bei einem Glas Wein laue Nächte verbringen.

Ferienhäuser gibt es in Andalusien fast überall. Ob in der orientalisch geprägten Altstadt Sevillas, am goldenen Strand der Playa de Bolonia oder ein traditionelles Häuschen im andalusischen Hinterland, hier findet jeder sein persönliches Traum-Ferienhaus.

Andalusien - Kultur und Geschichte zum Greifen nah

Von allen spanischen Regionen war Andalusien am längsten durch die islamische Herrschaft geprägt. Ihre Einflüsse sind noch heute in der Architektur zu sehen, wie etwa bei der Mezquita von Córdoba oder der Alhambra in Granada. Eine der beliebtesten Städte bei Spanien-Reisenden ist Andalusiens Hauptstadt Sevilla.

Schon um 50 v. Chr. war Sevilla eine der wichtigsten Städten des römischen Reiches und ein pulsierendes Handelszentrum. „Quien no ha visto Sevilla – no ha visto maravilla!“ – Wer Sevilla nicht sah, hat noch kein Wunder gesehen, so lautet ein bekanntes spanisches Sprichwort. Und in der Tat kommt man aus dem Staunen nicht heraus, wenn man sich durch das Labyrinth von schmalen verwinkelten Gässchen und blumengeschmückten Innenhöfen treiben lässt, die von unzähligen kleinen Läden und gemütlichen Kneipen mit Leben gefüllt werden. Historische Sehenswürdigkeiten wie etwa die Grabstätte des Christoph Columbus oder die Kathedrale Maria de la Sede, die größte Kathedrale der Welt und UNESCO Weltkulturerbe, zeugen vom Glanz vergangener Tage, von Macht, Ruhm und andalusischer Schönheit.

Naturwunder Andalusien

Andalusien wartet zudem mit den unterschiedlichsten Landschaften und Naturräumen auf. Der Nationalpark Coto de Doñana an der Costa de la Luz etwa ist Spaniens wichtigstes Feuchtgebiet. Das riesige Gebiet wird regelmäßig überschwemmt und hat eine ganz eigene Flora und Fauna hervorgebracht. Seltene Vogelarten können hier beobachtet werden, im Winter außerdem hunderttausende Zugvögel. Der Nationalpark ist für Besucher jedoch nur nach Voranmeldung zugänglich. Naturliebhaber können geführte Unimog-Touren buchen oder den Park auf mehrere Kilometer langen Naturlehrpfaden erkunden. Auf dem Guadalquivir fahren regelmäßig Schiffe am Nationalparkufer entlang. Wer es sportlicher mag, der kommt auf dem Caminito del Ray, zu Deutsch „Königspfad“, auf seine Kosten. Er wurde im 19. Jahrhundert für die Wasserversorgung angelegt, heute dient er Wanderern als Herausforderung. Insgesamt ist der Pfad 7,7 Kilometer lang. Der berühmte Klettersteig windet sich in etwa 100 Metern Höhe über rund drei Kilometer entlang der Steilwände zweier Schluchten. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind ein Muss, wenn man sich hier zwischen die Felsen wagt.

Doch was wäre ein Spanien-Urlaub ohne einen Besuch am Meer? Atlantik und Mittelmeer machen Andalusiens Küsten zu spektakulären Kulissen, eine schöner als die andere. Wer entspannt schwimmen und schnorcheln möchte, der sollte sich an der Mittelmeerküste Costa del Sol umsehen. Hier gibt es wunderbare Sand- und Kiesstrände für Sonnenanbeter und Wasserratten. Rauher geht es da an der andalusischen Atlantikküste zu. An der Costa de la Luz haben die Surfer das Sagen. Perfekter Wellengang und eine steife Brise prägen den Küstenabschnitt mit seinen kilometerlangen goldenen Sandstränden.

Andalusisches Temperament hautnah erleben

Wer auf ganz besondere Weise in die spanische Lebensart und Kultur eintauchen will, der kommt am Flamenco nicht vorbei. Der Tanz ist in Andalusien so verwurzelt wie kaum ein anderes kulturelles Gut. Zweimal im Jahr, nämlich in der Semana Santa, zu Deutsch Karwoche, und zur Aprilmesse, der Feria de Abril, wird Andalusien vom Flamenco beherrscht. Festzelte drängen sich dann in den Straßen, wo die Tänzerinnen, Flamencas genannt, in weit fallenden Flamenco-Kleidern ihr tänzerisches Temperament beweisen.

Ein weiteres Highlight, wenn auch nichts für zarte Gemüter und inzwischen vielfach umstritten, ist der spanische Stierkampf, der in Andalusien nach wie vor Tradition hat. Zwischen März und Oktober können Schaulustige dem Spektakel beiwohnen. In jedem Fall ist der Urlaub im Ferienhaus die ideale Möglichkeit, mit der andalusischen Kultur und Tradition in Berührung zu kommen. Ob Städtetrip, Veranstaltungen oder einfach nur ein Plausch mit der Obstverkäuferin am Markt, es gibt unzählige Möglichkeiten mit Einheimischen in´s Gespräch zu kommen und man ist schon nach kurzer Zeit mittendrin, statt nur dabei.

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