Granada

Granada - die maurische Stadtperle in Andalusien

ID 52327442 © Grantotufo | Dreamstime.comGranada ist die Hauptstadt der Provinz Granada, in der etwa 240.000 Menschen leben und die viertgrößte Stadt von Andalusien (nach Sevilla, Málaga und Córdoba). Granada liegt am Zusammenfluss von Darro und Genil in der Fluss-Aue Vega de Granada auf einer Höhe von 734 Metern über dem Meer am Fuße der Sierra Nevada. Granada verzeichnet alljährlich über 3 Millionen Besucher und ist damit in den Top 10 der meistbesuchten Städte Spaniens zu finden.

Die Sierra Nevada ist das höchste Bergmassiv Spaniens (der höchste Berg, der Mulhacén, ist 3478 m hoch) und bietet aufgrund der Höhe und der Topographie hervorragende Wintersportmöglichkeiten.

In Granada wird es im Winter für andalusische Verhältnisse sehr kalt, im Sommer dagegen ist es extrem heiß. Und in der Übergangszeit werden Sie morgens und abends und an schattigen Plätzen noch Pullover und Jacke brauchen, während es mittags in der Sonne im Shirt schon zu warm ist.

Die berühmteste und meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Granada ist ohne Zweifel die weltbekannte Alhambra. Die historische Palastanlage über der Altstadt von Granada gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und birgt viele beeindruckende Bauten der maurischen und katholischen Kultur. Die Alhambra wurde im 13. und 14. Jahrhundert als Residenz der muslimischen Könige errichtet. Die reiche Geschichte, die fantastische Architektur, die wunderschön angelegten Gärten und die herrlichen Panoramaausblicke machen die Alhambra zu einem wirklichen Touristenmagneten der besonderen Art. Das gesamte Areal der Alhambra ist mit einer Länge von 740 Metern und einer Breite von 220 Metern so gewaltig, dass wir empfehlen mindestens einen halben Tag mit der Erkundung des Bauwerks und der Außenanlagen zu verbringen. Und: besuchen Sie auch die wunderschöne Gartenanlage und das Palacio Generalife in unmittelbarer Nähe.

Granada: Kultureller Reichtum meets trendige Studentenstadt

Die Stadt hat ein sehr übersichtliches Zentrum, so das die Erkundung zu Fuß ideal ist – währenddessen bieten sich von überall in der City herrliche Ausblicke auf den Alhambra-Palast und die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada, die über der Stadt zu schweben scheinen.

Und Granada hat tatsächlich noch mehr zu bieten als „nur“ die Alhambra. Dank der etwa 80.000 Studenten, die in der angesehenen Universitätsstadt leben, verfügt Granada über ein hippes und lebensfrohes Nachtleben mit trendigen Tapas-Bars, farbenfrohen Märkten, quirligen Flamencotänzern und innovativen Restaurants.

Granada hat durch die maurischen, katholischen und jüdischen Einflüsse im Laufe der Jahrhunderte eine große Vielfalt entwickelt und gilt in Spanien als wichtiges kulturelles Zentrum. Granada entwickelte sich im Lauf der Geschichte zu einer der reichsten Städte Europas und wurde schließlich ein Königreich mit dazugehörigem Palast, der Alhambra.

Kennzeichnend für die Stadt ist auch der Flamenco, der weltberühmte traditionelle Tanz aus Andalusien, der in den Altstadt-Vierteln an vielen Orten getanzt und gelehrt wird. Viele Flamenco-Künstler und heutige Stars haben ihre Tanz-Karriere hier in Granada begonnen. Auch für ihre Gitarrenbauer ist die Stadt übrigens weithin bekannt.

Das Labyrinth aus Gassen im Albaicín-Viertel ist perfekt geeignet um sich darin einfach treiben und mitziehen zu lassen, um dann im jüdischen Viertel Realejo auf einem der lebhaften Plätze oder in den gemütlichen schmalen Gassen etwas zu essen und zu trinken. Frisch gestärkt kann sich dann ein Besuch im trendigen Einkaufsviertel rund um die Plätze Plaza Bib-Rambla und Plaza Trinidad anschließen.

Granada – das Juwel Andalusiens

Diese weiteren Sehenswürdigkeiten empfehlen sich in Granada für einen Besuch:

ID 119852657 © Dziewul | Dreamstime.comDas Stadtviertel Albaicin ist das älteste Viertel der spanischen Stadt - wahrscheinlich auch das schönste – und liegt gegenüber der Alhambra oberhalb der Stadt. Wir führen es als Sehenswürdigkeit auf, weil das Albaicin nicht nur durch seine tolle Aussicht auf die Alhambra besticht, sondern auch durch die schier endlosen kleinen und total hübschen Gassen, die zwischen den weissen Altstadthäusern verlaufen und die man als Besucher unbedingt erkundet haben sollte. Wenn Sie gut zu Fuß sind empfiehlt es sich das genauso zu tun – per pedes. Gehen Sie von der Calle Elvira durch den marokkanischen Zouk Richtung Plaza San Miguel Bajo oder in Richtung San Nicolas. Von dort ergibt sich die allerbeste Aussicht auf die Alhambra. Wir empfehlen in dieser Gegend das Restaurant „Kiki“ aufzusuchen – es liegt direkt oberhalb vom Mirador San Nicolas und bietet authentische andalusische Küche zu fairen Preisen. Verzweifeln Sie in dem Gewirr der Albayzin-Gassen nicht, es gibt immer einen Weg aus diesem scheinbaren Labyrinth mitten in Granada.

Die Kathedrale „Catedral de la Encarnación“ liegt im Herzen von Granada in der Gran Via de Colon 5 zwischen Plaza Bibrambla und Plaza Nueva und ist neben der Alhambra die wohl wichtigste weitere Sehenswürdigkeit der Stadt. Das Renaissance-Gebäude mit gotischem Grundriss ist ein wahrer Prachtbau und Sitz der Erzdiözese von Granada. Neben der Kathedrale lohnt ein kleiner Bazar, der einem marokkanischen Souk ähnelt, den Besuch.

Das Grottenviertel Sacromonte liegt neben dem Albayzin oberhalb des Rio Darro. Dieser ungewöhnliche Stadtteil wurde früher – im 19. Jahrhundert - hauptsächlich von Zigeunern bewohnt, die Ihre Wohnungen zum Teil in den Berg als Höhlenbehausung gebaut haben. Die Gegend wird daher bis heute Zigeuner- und Höhlenviertel genannt. Das Sacromonte beherbergt heutzutage u.a. die wichtigsten Flamenco-Lokalitäten in Granada, wie z.B. das Flamenco- und Zambra-Museum „María La Canastera“ und die Venta Los Gallos – wenn Sie Folklore mögen, können Sie hier jeden Abend wunderbar authentische Flamenco-Vorstellungen erleben.

Das El Banuelo ist eines der vielen beliebten historischen Bäder in Granada, es ist etwa 1000 Jahre alt und dennoch sehr gut erhalten und sehenswert. Im Mittelalter gab es in Granada Dutzende dieser Bäder, die in der maurischen Kultur eine tragende Rolle für das soziale Leben einer Stadt gespielt haben.

Die Huerta de San Vicente war von 1926-1936 die Sommerresidenz der Familie Garcia Lorcas. Hier schrieb der berühmte Dichter einige seiner berühmten Werke. Sein ehemaliges Haus ist heute mit Originalmöbeln, ganz wie zu Lebzeiten des Poeten eingerichtet und wird von der Stadt Granada als Kulturzentrum genutzt. Laufen oder fahren Sie zum Garcia Lorca Park, dort können Sie das Künstler-Refugium besichtigen.

Auch der in Europa einzigartige weitläufige Granada-Wissenschaftspark ist unbedingt einen Besuch wert, hier lassen sich Naturgesetze auf spielerische Art und Weise erfahren.

Wenn Sie einen Ferienhaus-Urlaub in Spanien planen, dann sollten Sie während Ihrer Ferien unbedingt Granada besuchen – oder hier sogar in einer der attraktiven Ferienwohnungen in der Altstadt wohnen. Der Mix aus prachtvollen, historischen Bauwerken, lebhaften Tapas- und Flamenco-Bars, fantastischen Aussichtsplätzen und der umwerfend schönen andalusischen Landschaft macht Granada zu einem der beliebtesten Städte in Spanien.

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