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Monda – Das kleine weiße Dorf

Wer ein Ferienhaus in Spanien bucht, der hat viele sehenswerte Regionen zur Auswahl. Bei all den Möglichkeiten ist es schwer sich zu entscheiden und der beste Ausweg ist, einfach mehrmals zu kommen. In diesem Jahr sollten Sie einmal den Landkreis Sierra de las Nieves bei Ihrem Besuch in Betracht ziehen. Nach einem jahrelangen Auswahlverfahren wurde die Sierra de la Nieves nun zum Naturpark erklärt.

Hier liegt Monda neben der Burg Al-Mundat am Fuße des Cerro de la Veleta. Monda ist eine wunderschöne Gemeinde, die auch im Sommer einen Ausflug wert ist. Sie wurde zum Historischen Ort, Kulturdenkmal und Malerischen Landschaft erklärt. Monda ist römischen Ursprungs und nach Meinung einiger Historiker sogar historisch bedeutend. Hier soll die Schlacht von Monda stattgefunden haben, in der Julius Cäsar gegen Pompeyo kämpfte und die Macht über Rom gewann. Der Besuch in Monda wird durch die Geschichte, die großartige gastronomische Tradition, die maurischen Legenden und die umgebende Natur zu einem einzigartigen Urlaubserlebnis.

Biosphärenreservat der UNESCO

Monda liegt wie viele der weißen Dörfer an der Costa de Sol in Andalusien. 1995 erklärte die UNESCO Monda zum Biosphärenreservat. Die Erklärung zum nationalen Naturpark im Jahr 2021 ist für die Sierra de la Nievas ein großer Schritt. Die Region erhofft sich dadurch, die Wirtschaft und den Tourismus auf eine höhere Stufe zu bringen.

Ein Besuch des Dorfes Monda lohnt sich vor allem im Januar und Februar, da in diesem Zeitraum die Mandelbäume blühen. Die Mandelbäume zeigen zu Beginn des Jahres ihre weiße Blütenpracht und umgeben die kleine Gemeinde. Doch nicht nur zu Beginn des Jahres lohnt sich ein Besuch, sondern zu jeder Zeit. Gerade im Sommer sind die weiß getünchten Häuser sehr erfrischend und laden dazu ein, durch die engen, verwinkelten Gassen zu schlendern.

Wer aus der Richtung Marbella kommt, dem fällt sofort das wichtigste Merkmal Mondas ins Auge. Hoch über dem Dorf thront die Burg. Die Burg kann besucht werden und hält vor allem für die Gaumenfreuden etwas bereit. Ein Gastronomen- und Hotelierpaar aus den Niederlanden hat die Burg in ein Hotel mit Restaurant verwandelt. Auf der Terrasse befindet sich ein Café. In den Wintermonaten lohnt sich ein Besuch auch aufgrund der Handwerkermärkte, die im Burghof veranstaltet werden.

Im Sommer lassen Sie am besten Ihr Auto am Ortseingang stehen. Sie können den größten Teil des Zentrums besser zu Fuß besichtigen und durch die schattigen Gassen schlendern. Der Lavadero de la Jaula, der traditionelle Waschplatz, befindet sich noch immer im unteren Teil der Ortschaft. Er wurde 1788 erbaut und diente früher dazu, die Wäsche auf den Waschbrettern zu schrubben. Heute erfrischt der Wasserplatz die Dorfbewohner.

Wenn Sie weiter durch die Gassen bergauf schlendern, erreichen Sie schließlich den Kirchplatz. Hier treffen sich alle Dorfbewohner, sodass die bereitstehenden Bänke oft von den älteren Gemeindemitgliedern besetzt sind. Sie kommen ganz ohne Smartphone aus und tauschen wie früher Tratsch und Klatsch aus.

Wenn Sie dort angekommen sind, sollten Sie auf alle Fälle die Iglesia de Santiago Apóstol besuchen. Sie wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts erbaut, wo ehemals eine Moschee stand. Von der Kirche aus sollten Sie in Richtung Burg gehen, dann finden Sie das kleine Heimatmuseum Casa Museo de Mari Gloria. Dieser Name ergibt sich dadurch, dass sich das Museum in dem Wohnhaus von Mari Gloria befindet. Sie empfängt alle Besucher selbst und erklärt ihnen die Ausstellungsstücke.

Der Weg zu Fuß führt weiter den steilen Hang hinauf, wo die Burg thront. Nach dieser Anstrengung können Sie sich im Restaurant stärken. Sie werden zudem mit einem wundervollen Blick auf das Umland belohnt. Der wunderbare Landstrich ist immer wieder einen Ausblick wert. In Monda gibt es eine weitere Sehenswürdigkeit, die vielleicht erst einmal nicht so klingt, den Friedhof. Hier stehen noch die typischen Kolumbarien, übereinander gebaute Grabkammern, welche schon die Römer nutzten.

Monda hat auch eine kleine Ausgrabungsstätte. Dabei handelt es sich um eine alte Römerstraße. Sie liegt am Ortsausgang von Monda und verband früher die Ortschaft mit der Küste.

Weitere Ausflugsmöglichkeiten zum Refugio de Juanar und nach Ojén

Wenn Sie Ihr Ferienhaus Spanien sowieso in der Gegend haben, lohnen sich weitere Ausflüge. Eine Ausflugsmöglichkeit ist das Refugio Juanar. Dieses erreichen Sie von Monda aus in zehn Minuten mit dem Auto, wenn Sie in Richtung Ojén fahren. Das Refugio selbst liegt als kleines Hotel mit Restaurant ganz idyllisch mitten im Wald. Von dort gehen viele Wanderrouten ab. Über einen Weg, den man gar nicht als Wanderung bezeichnen kann, sondern eher als Spaziergang, erreichen Sie einen tollen Aussichtspunkt. Von hier haben Sie eine spektakuläre Aussicht auf die Küste und Marbella.

Zudem lohnt sich ein Besuch in Ojén. Dies ist ein weiteres weißes Dorf und Sie erreichen es, wenn Sie Richtung Marbella fahren. Ojén ist ein wenig größer als Monda und ist an einer Bergseite gelegen. So hat jeder Bewohner eine tolle Aussicht, die sich direkt vom Wohnzimmer aus genießen lässt.

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